Archiv für die Kategorie „Studien/Materialien“
Datenjournalismus-Projekte an der FH Wien
Im Wintersemester des Bachelor-Studiums Journalismus & Medienmanagement an der Fachhochschule Wien haben Robert Varga und ich ein Datenjournalismus-Projekt gestartet.
Die StudentInnen hatten die Aufgabe, sich einem Thema mit einer datenjournalistischen Methode zu nähern. Alle notwendigen Schritte (Recherche, Datenmaterial organisieren und bereinigen, Visualisierung, Interpretation usw.) wurden von den StudentInnen selbst durchgeführt. Die Präsentation der Projekte fand am 14.1. an der FH statt. Nachfolgend eine Auflistung aller Projekte inklusive Links zu den Präsentationen/Webseiten:
Unser Parlament in Zahlen
von Florian Bayer, David Donnerer, Ferdinand Ferroli, Paulina Parvanov, Leonhard Steinmann
Wer waren die lustigsten, wer die meistgerügten Parlamentarier? Was waren die meistdiskutierten Themen dieser Legislaturperiode (2008-2012) im Nationalrat? Welchen Berufen gingen die Abgeordneten neben ihrer Arbeit im Parlament nach? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu finden arbeiteten sich fünf Journalismusstudenten der FHWien durch tausende Seiten Parlamentsprotokolle der Plenarsitzungen. So wollen wir ein Stimmungsbild über die parlamentarische Arbeit der letzten vier Jahre geben.
Webseite: http://www.parlamentinzahlen.blogspot.co.at/
Asyl.Lasten
von Michael Leitner, Stefanie Rachbauer, Alexander Hofer, Marlene Kladnik
Die Idee: Veranschaulichen, welche EU-Mitgliedsstaaten die meisten Asylwerber aufnehmen, wo besonders viele Anträge eingebracht werden und – ganz allgemein - wie die Asylwerber in der EU verteilt sind. Die Ergebnisse haben wir anhand von interaktiven Karten visualisiert.
Webseite: http://asyllasten.blogspot.co.at/
Die österreichischen Spitäler – datenjournalistischer Überblick
von Matthias Fuchs, Franz Hubik, Martin Riedl und Mathias Slezak
Jeder, der in Österreich in ein Krankenhaus muss, hat die Möglichkeit dazu und wird dort bestmöglich versorgt. Dafür sorgt unser Gesundheitssystem.
Aber wie werden unsere Spitäler eigentlich finanziert? Und wieviel zahlt jeder Bürger und jede Bürgerin für das eine konkrete Spitalsbett, in dem er oder sie liegt? Österreich gibt im Vergleich mit anderen Ländern viel Geld für Gesundheit aus, wie die Grafiken zeigen werden. Ist das gerechtfertigt? Und gibt es in Österreich nicht eigentlich zuviele Krankenhäuser? Diesen und weiteren Fragen wird in diesem Blog nachgegangen.
Webseite: http://spitalsdaten.blogspot.co.at/
Das Medientransparenzgesetz – Die Daten aus dem 3. Quartal 2012
von Kronberger, Schacherl, Wedl, Tiftik
Visualisierung & Analyse der Medientransparenzgesetz-Daten (Anmerkung: Rohdaten verfügbar als #opendata auf data.gv.at)
Präsentation: http://de.slideshare.net/transparenzkritik/medientransparenzgesetz
“US is #1 in gun violence – stimmt das überhaupt?”
von Gahr, Ruiz-Cruz, Schüller, Wagner
In der Präsentation wird die „Waffengewalt“ der Vereinigten Staaten international verglichen. Darin wird die Hauptfrage durch die Zusammenhänge von Waffenbesitz, Morde, Schusswaffenmorde und Einkommen in Relation gesetzt und schließlich beantwortet.
Webseite: http://datenjour-usguns.tumblr.com
smokingdata – smoking kills
von Duras, Hüttner, Isak, Bitzan

Webseite: http://smokingdata.wordpress.com/top-10/
FrauenMultimediaPower – Frauen in Führungspositionen
Ein datenjournalistisches Projekt der FH-Wien. Von Kati Derler, Sarah Dyduch, Oliver Kaut und Barbara Dürnberger
Webseite: http://frauenmultimediapower.blogspot.co.at/p/blog-page_14.html?m=1
E-Partizipation – Gegenmodell, Erweiterung oder neuer Zugang zu BürgerInnenbeteiligung?
Von Peter Kühnberger und Kirsten Neubauer (Twitter: @neuundkuehn), Wien 2012
Die durch den Gebrauch Sozialer Medien veränderten Kommunikationsformen stellen Verwaltungen vor neue Herausforderungen. Während sich das Interesse an der institutionellen Demokratie durch langsam aber stetig sinkende Wahlbeteiligungen zu verringern scheint, nehmen Aktivitäten in Form sozialer Bewegungen wieder zu – und das in bisher unbekannter Professionalität. Die technischen Möglichkeiten bieten Koordinationsräume, die eine aktive und gestaltende Teilhabe deutlich erleichtern. Politisch interessierte MitbürgerInnen haben diese Gelegenheit längst erkannt und ergriffen: Es entsteht zunehmend eine Kultur partizipativer Gewohnheit, die für demokratische Verwaltungen große Chancen eröffnet.
„Das Wissen der Vielen“ (Crowd) ist in manchen Bereichen – wie jener der Stadtentwicklung – eine gute Möglichkeit, für geplante Projekte durch frühzeitige diskursive Einbindung von Betroffenen und Interessierten eine breitere Akzeptanz, Unterstützung und höhere Entscheidungsqualität zu erlangen. Während herkömmliche Methoden der BürgerInnenbeteiligung durch zeitliche wie örtliche Inflexibilität meist nur von kleinen Teilen aktiver BürgerInnen genutzt werden können, bietet der Einsatz von E-Partizipationsmethoden mit verhältnismäßig geringem Aufwand deutlich erweiterte Dialog-Möglichkeiten und einen breiteren Zugang zu Zielgruppen.
Reminder: E-Partizipation ist auch Thema am Gov2.0Camp, welches am Freitag den 23.11.2012 in Wien stattfindet. Nähere Infos und Anmeldung unter http://www.barcamp.at/Gov2.0camp_Vienna_2012
Artikel zur Umfrage “Potentiale von Open Government für österreichische Nationalratsabgeordnete”
Open Government in politischen Prozessen wird ein großes Potential für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung zugeschrieben. Wie aber schätzen österreichische Nationalratsabgeordnete diese Entwicklung ein? Welche Chancen und Risiken sehen sie auf dem Weg zur Umsetzung? Welche Vorstellungen gibt es hinsichtlich der Veröffentlichung von öffentlichen Daten?
Diesen Fragen widmete sich eine Umfrage, die vom Netzwerk Open3.at in Kooperation mit der Donau-Universität Krems im März 2011 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Umfrage und die Dokumente zum begleitenden Pressekonferenz mit den Technologiesprechern von 4 Nationalratsparteien sind hier abrufbar.
Nun wurde die Studie auch im einem wissenschaftlichen Artikel im Rahmen des Tagungsbandes zur CEDEM2012 – der Konferenz für E-Democracy und Open Government der Donau-Universität Krems – behandelt:
A Temperature Check on Open Government
Accessing parliamentarians’ attitude towards democratic concepts
Peter Parycek*, Judith Schossböck*, Carl-Markus Piswanger**, Robert Harm**
* Danube University Krems
**Open3.atAbstract:
This paper describes the attitude of Austrian politicians towards Open Government evaluated through a survey conducted in March 2011. After presenting the concept of Open Government, several streams of study in the Austrian context, the survey undertakes the effort to investigate Austrian parliamentarians’ perspectives on Open Government elements. The results indicate that the topic has already reached the political public sphere in Austria, but has not yet played an important role in politicians’ daily activities. However, social arguments seem to be a good starting point for advocating Open Government in Austria. Finally, respondents’ preferred strategies towards more transparency (in particular regarding the legal framework) and publishing strategies (Open Government Data) are addressed.Keywords: Open Government, transparency, collaboration, participation, Open Data, legislation
“Corperate Use of Open Government Data – Economic values through OGD” (Master Thesis)
How can companies benefit from Open Government Data? Mohammad Mustafa´s master thesis in fulfillment of the Degree Master of Business Administration in New Media Technology and Management at the Modul University Vienna is addressing this question. He was so kind to allow the publication of his thesis on open3.at – many thanks! You can download the pdf here.
Abstract:
Open Government Data was born in an initiative in 2009 towards greater democracy with the main objectives of increasing transparency, participation, and collaboration. Since its early days of development OGD has become a topic of high priority in the agendas of many political and economic settings. Many stakeholders greatly estimate the potential for OGD to become a key driver within firms in addition to the possible business models which can be created on the basis of OGD.
This study has been guided with a conceptual framework in which three distinct structures were introduced as the pillars of the research hypotheses. The central problem of the research focuses on how companies could benefit from OGD, which of the datasets have the greatest potential in terms of adding value, and which strategies firms might follow.
The study adopted a pragmatic mixed-method approach in collecting primary data through indepth, face-to-face interviews, which are complemented with secondary data from an online survey and participant observation.
This study shows that OGD supports the short-term and long-terms decisions within a firm. Another finding demonstrates how OGD enables business models which are innovation driven and have a high level of attractiveness within industry. The third finding is that OGD can serve as a real driver for a firm in gaining a competitive advantage.
KEYWORDS: OGD, economic theory, competitive analysis, expert interviews, online survey, and business implications.






