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Archive for the ‘Studien/Materialien’ Category

Whitepaper zu Rahmenbedingungen von OGD-Plattformen und Metadatenstruktur veröffentlicht

Im Rahmen der Projektgruppe Cooperation Open Government Data Österreich wurde folgendes Whitepaper finalisiert und auch am Reference-Server zum Download zur Verfügung gestellt:

Rahmenbedingungen für Open Government Data Plattformen

Die Offenlegung von Verwaltungsdaten wird als Mittel zur Steigerung der Beteiligung in einem gemeinsamen Werterstellungsprozess von Politik, Verwaltung, BürgerInnen und Wirtschaft diskutiert. Die damit einhergehende Transparenz von Daten und Informationen steigert das Vertrauen aller an Verwaltungsprozessen Beteiligter, führt zu neuen Geschäftsmodellen und festigt mittel- bis langfristig die bestehenden demokratischen Institutionen.
Dieses Dokument stellt Basisinformationen zum Thema Open Government Data bereit und definiert rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen an Open Government Data Plattformen.

Download des Whitepapers als PDF

Weiters gibt es eine Empfehlung der Arbeitsgruppe Metadaten:

Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Metadaten

Primäre Aufgabe der Arbeitsgruppe Metadaten (AG) war die Entwicklung einer Metadatenstruktur, die als Empfehlung für OGD in Österreich verwendet werden soll.
Als Ergebnis liegt ein sogenannter Metadatenkern und ein Kategorienkatalog vor.

Download des Abschlussberichts als PDF

Quelle: http://www.ref.gv.at/

Neuer Leitfaden erschienen: Open Data – Freigabe von Daten aus Bibliothekskatalogen

Wann und unter welchen Bedingungen sind Bibliothekskataloge und ihre Daten urheberrechtlich geschützt? Wenn sie öffentlich zugänglich gemacht werden sollen, wann und wie ist das möglich? Ein neuer Leitfaden von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer behandelt diese Fragen.

Die Diskussion um den freien Zugang zu Wissen unter dem Schlagwort Open Access wird mittlerweile breit geführt, dabei geht es zumeist um die Rechte an den Publikationen selbst. Um Wissen zu erschließen, sind jedoch auch die bibliographischen Metadaten wichtig.

Wer etwas wissen will, muss auch wissen, wo was steht. Ohne ihre seit jeher öfffentlich einsehbaren Kataloge könnten Bibliotheken eine ihrer Kernaufgaben nicht erfüllen: Wissen für alle zugänglich zu machen. In den Bibliothekswissenschaften wird darüber hinaus schon länger diskutiert, Metadaten auch als offene Daten (Open Bibliographic Data/ Linked Open Data) bereitzustellen, einige Portale bieten dies bereits an.

Eine solche Freigabe für jedermann und für beliebige Zwecke soll die Nutzungsmöglichkeiten der Daten verbessern, etwa zur gegenseitigen Ergänzung, für Recherche, für die Nutzung durch Projekte wie Wikipedia oder das Internet Archive, die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen oder die Entwicklung ganz neuer Webangebote.

Ziel und Inhalt des Leitfadens

Bibliotheken und Sammlungen, die Katalogdaten als offene Daten zur Verfügung stellen wollen, sind dabei auch mit rechtlichen Fragen konfrontiert, vor allem damit, ob ihre Daten und Kataloge urheberrechtlich oder auf andere Weise geschützt sind.

Auch wenn einfache Daten wie Titel, Autorenname usw. zumeist nicht geschützt sind – wie ist es bei Buchcovern oder Klappentexten? Wie sieht es mit bibliographischen Daten aus, die nicht selbst erstellt, sondern von anderen, auch kommerziellen Anbietern bezogen wurden? Welche Rolle spielt der Schutz von Datenbanken, als Schutz des Herstellers oder darüber hinaus als Datenbankwerk?

Der neue Leitfaden von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer, herausgegeben vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), soll Bibliotheken bei der Klärung dieser Fragen unterstützen und die urheberrechtlichen Fragen auch für Nicht-Juristen verständlich machen.

Der Leitfaden besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird die Frage behandelt, welche einzelnen Daten überhaupt schutzfähig sind und unter welchen Bedingungen weitere, externe Daten zur Kataloganreicherung genutzt werden können. Außerdem wird erläutert, wann und wie Bibliothekskataloge als Datenbank geschützt sind.

Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten einer Öffnung von Katalogdaten im Sinne von Open Data diskutiert und Empfehlungen zur Auswahl entsprechender Lizenzen gegeben.

Download
Open Data – Freigabe von Daten aus Bibliothekskatalogen. Ein Leitfaden von Dr. Till Kreutzer, hg. v. Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen, 2011 (PDF, 896 KB).

Der Leitfaden steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY). Er kann bei Namensnennung des Autors Till Kreutzer und Nennung der Herausgeberschaft des hbz zu beliebigen Zwecken vervielfältigt, verbreitet und öffentlich wiedergegeben (z. B. online gestellt) werden. Auch Abwandlungen und Bearbeitungen des Textes können angefertigt werden.

reposted from http://irights.info via http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=18402

Studie: “Open Data – New Technologies”

Interessante Studie von Becky Hogge, welche sich u.a. mit Erfolgsfaktoren von Open Data-Initiativen beschäftigt:

Summary:

Political power, information and rights issues have been energised in the US and UK by the pioneering introduction of open data. Making information about services, education and other data has been made publicly available on the web in both countries  to help improve services and contribute to future economic growth. But can this approach be replicated to support progress in middle-income and developing countries?

This paper explores the feasibility of applying a similar approach to open data in middle income and developing countries and identifies the factors behind the success in the US and UK and the pivotal strategies adopted in these contexts which helped bring together civil servants and ‘civic hackers’ to release government data.

The report finds that 3 key groups or ‘layers’ were crucial to the successful introduction of open data:

  1. 1. An influential and active civil society provided the ‘bottom up’ pressure for change through traditional advocacy and by setting up innovative websites demonstrating how open information could be used.
  2. 2. Civil servants and state and federal administrators who saw open data as a way of improving efficiency provided the ‘middle layer’.
  3. 3. Finally, high-level political leaders including Heads of States and Ministers provided the third layer.

By analysing the strategies adopted by these three groups in the US and UK, the report asks regional experts to examine whether similar initiatives could work in their respective political settings and cultures. The opinions of these specialists, working on a range of issues from freedom of information to budgetary monitoring, are also revealed.

The report proposes a set of criteria for those considering introducing open government data in middle-income or developing countries. The checklist encourages campaigners to consider certain issues before embarking on an open data campaign. These include: the status of Freedom of Information in the country; current levels of government data availability and issues around freedom of the press who are key potential end-users of open data.

Kostenloser Download (PDF)

Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Licence
Quelle: @DirDigEng (Andrew Stott)

Studie zu Open Government listet Kriterien für Öffentlichkeit auf

reposted from http://blog.kooptech.de, Twitter: @kooptech

Wie kann man die Offenheit einer Regierung bemessen? Welche Kriterien kommen zum Anschlag, um feststellen zu können, ob ein Land eine offenere Regierung hat wie ein anderes? Das britische Partzipations-ThinkTank Involve hat für die OECD 2009 eine Studie dazu verfasst, die jetzt erst frei gegeben wurde:
Open Government – beyond static measures (PDF).

[…]

Zu den Schlüsselmaßnahmen für “Open Government” zählt die Studie folgende:

  • Gesetz für Informationszugang (in Deutschland in fünf Bundesländern noch immer nicht vorhanden)
  • Ombudsmann bzw. Beauftragter für Informationsfreiheit (s.o.)
  • Eine höhere Auditinstitution (in Deutschland gleichbedeutend mit den Beauftragten für Informationsfreiheit)
  • Gesetz über Verwaltungsvorgänge
  • Datenschutzgesetz
  • E-Government-Policy
  • Whistleblowing-Schutz-Policy
  • Policy zur Offenlegung von Informationen im öffentlichen Interesse
  • Konsultations-Policy (Institutionen müssen Bürger und Stakeholder in Entscheidungsprozesse einbeziehen)
  • Gesetze, die das Recht einräumen, von Behörden veranstaltete Treffen zu beobachten

Zu den von der Studie ausgewählten Indikatoren gehören dann nur zum Teil die oben gelisteten Maßnahmen, da sie teilweise bereits über andere Berichte abgedeckt werden:

Indicators relating to law on access to information and documents:

  • The law presumes proactive publication of information.
  • The implementation of the law meets citizens’ demand for information.
  • The law ensures equal access to information and documents for all citizens.
  • Complaints/appeals mechanisms available meet the needs of citizens,

Indicators relating to Ombudsman/Information Commissioner Institutions:

  • The Ombudsman/Information Commissioner is independent of the Executive.
  • The Ombudsman/Information Commissioner’s’ findings are acted upon.
  • The Ombudsman/Information Commissioner provides equal access to its reports and services for all citizens.

Indicators relating to Supreme Audit Institutions:

  • The Supreme Audit Institution is independent of the Executive.
  • The Supreme Audit Institution’s findings are acted upon.

Indicators relating to consultation policies:

  • Public bodies are required to consult with citizens or other stakeholders in decisionmaking

[…]

vollständigen Blogbeitrag auf http://blog.kooptech.de anzeigen

Studie: Open Government Implementation Model

Empfehlenswerte Studie mit dem Titel “An Open Government Implementation Model: Moving to Increased Public Engagement” von Professors Lee and Kwak.

Summary (via businessofgovernment.org):

The release of this report comes on the heels of the first anniversary of the Open Government Directive issued in December 2009. This Directive required all executive departments and agencies to take the following steps toward the goal of creating a more open government:

  • Publish government information online
  • Improve the quality of government information
  • Create and institutionalize a culture of open government
  • Create an enabling policy framework for open government

Professors Lee and Kwak present a road map — the Open Government Implementation Model — that agencies can follow in moving toward accomplishing the objectives of the Directive. The model set forth by Professors Lee and Kwak recommends that agencies should advance their open government initiatives in stages, moving from one stage to another as they mature their adoption of open government.

To illustrate their path toward implementing the goals of the Directive, Professors Lee and Kwak examine five cases of open government initiatives within the Department of Health and Human Services (HHS), including initiatives by the Centers for Medicare and Medicaid Services and the Food and Drug Administration. The case studies illustrate how federal agencies are making progress in moving to a more open and transparent government. The model can clearly be adapted by other agencies.

Download der Studie als PDF