Open Commons Kongress 2012, 28.8.2012

OC12: Leben und Zusammenarbeiten mit Digitalen Gemeingütern

Die Open Commons Region Linz ist eine 2010 begonnene und inzwischen im deutschen Sprachraum führende Initiative der Stadt Linz. Ihr Auftrag ist es, die digitalen Gemeingüter – Open Commons – auf Verwaltungsebene einzubetten. Mit der Linzer Kepler Universität gestaltet sie den Open Commons Kongress 2012. Gemeinsam mit der Schwesterkonferenz WikiSym geht es den gesellschaftlichen Fragen digitaler Gemeinschaften nach: Wie können Open Commons in das tägliche Leben einer Gesellschaft integriert werden? Diese Frage nach dem nahtlosen Übergang zwischen digital und real, zwischen Theorie und Praxis und zwischen Zusammenarbeit und gemeinschaftlichen Nutzen ist gleichsam The Big Picture und The Big Question der Open Commons Bewegung. Zu Wort kommen ExpertInnen aus den Bereichen Bildung, Kunst, Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung.

Nähere Informationen zum Programm unter http://blog.opencommons.at/oc12.

Wann: 28.08.2012, 9:00 ? 19:30 Uhr
Wo: Linz, Neues Rathaus, großer Saal, SR 1001, SR 1002

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Linz, Neues Rathaus, großer Saal, SR 1001, SR 1002

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Linz, Neues Rathaus, großer Saal, SR 1001, SR 1002 48.309902, 14.282688 (Directions)

Die Teilnahme ist kostenlos, die Konferenzsprache Deutsch.
Anmeldung unbedingt erforderlich: open.commons@linz.at

Kooperationsveranstaltung der Open Commons Region Linz und der Johannes Kepler Universität.

via @opencommonslinz

Umfrage zur Nachhaltigkeit von Open Government Data

Die Donau-Universität Krems, Zentrum für E-Governance, wurde von der Stadt Wien mit der Evaluierung ihrer Open Government-Strategie beauftragt. Wien hatte im Mai 2011 als erste österreichische Verwaltung einen Open Government Data Auftritt nach den nationalen Konventionen.

In der ersten Phase liegt dabei der Schwerpunkt auf einer qualitativen Umfrage zur Ermittlung des Open Government Data Mehrwertes für die Zielgruppen BürgerInnen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Ziel der Studie ist die Bewertung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzens aus Sicht der jeweiligen Zielgruppe. Weiters werden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Open Government Data Strategie erarbeitet.

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Toilet Map Vienna v2.0 – nun auch für den besten Freund des Menschen :-)

Am 29. Juni 2012 wurden im Open Government Data-Katalog der Stadt Wien rund 30 neue Datensätze freigeschalten. Der ebenfalls neu veröffentlichte Datensatz der 2921 Hundekotsackerlspender hat sich geradezu aufgedrängt (bzw. genauer gesagt hatte Thomas Halmetschlager diese Idee – danke dafür!), in die mittlerweile weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannte 🙂 Toilet Map Vienna integriert zu werden – damit nicht nur den menschlichen Bedürfnisse Rechnung getragen wird, sondern auch sein bester Freund von Apps basierend auf #opendata profitieren kann 🙂

Die Augmented-Reality-Applikation Layar von Layar.com ist kostenlos sowohl für das iPhone (ab 3GS), Android-Smartphones, Symbia-Smartphones (Nokia) und neuere Blackberry-Modelle verfügbar.

Nach Installation der App Layar diese bitte aufrufen, danach im Suchfeld Toilet eingeben und danch auf “Launch” klicken:

Nach Start des Layers am jeweiligen Smartphone werden die öffentlichen WCs im Umkreis von 2km angezeigt. Sind in diesem Radius keine öffentlichen WCs verfügbar, kann dieser Radius durch ein Klick auf das i links unten bis zu 10km vergrößert werden. Auf dieser Einstellungsseite können außerdem auch die gewünschten Kategorien ausgewählt werden – Nicht-Hundebesitzer können die Kategorie “Hundekotsackerlspender” einfach ausblenden:

Weitere Verbesserungswünsche & Ideen werden gerne entgegengenommen.
Wuff!

Umweltbundesamt launcht Open Data Portal data.umweltbundesamt.at

(Wien, 29. Juni 2012) Das Umweltbundesamt ist die erste Anlaufstelle, wenn es um Umweltdaten geht. Bisher waren diese in unterschiedlichen Bereichen auf der Umweltbundesamt Webseite für die Öffentlichkeit zugänglich. Nun stehen sie zentral abrufbar auf dem neuen Open Data Portal data.umweltbundesamt.at zur Verfügung und können kostenfrei genutzt werden. „Das Umweltbundesamt steht für einen offenen Zugang zu Umweltdaten. Mit dem Portal leisten wir einen Beitrag zu einer zeitgemäßen Umweltinformation“, erklärt Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt. Derzeit befinden sich Daten zu Naturschutz, Landbedeckung und Luft auf dem Portal. Das Datenangebot wird in den kommenden Monaten kontinuierlich erweitert werden.

Umwelt-Daten

Derzeit reicht die Datenlandschaft im Portal von den heimischen Nationalparks über Kulturlandschaften, Naturraumzonen bis hin zu den Moorschutzgebieten in Österreich. Im Katalog zur Landbedeckung sind Daten zur Flächennutzung sowie Satellitenbilder abrufbar. Auch die aktuellen Ozonwerte – aktuelle Messwerte aus den neun Landesmessnetzen und dem österreichweiten Hintergrundmessnetz des Umweltbundesamt – können abgerufen werden. Außerdem bietet das Umweltbundesamt über das Open Data Portal Zugriff auf seine umfassenden Publikationen. Mit dem Launch des Portals bringt das Umweltbundesamt seine langjährige Erfahrung im Management von Umweltdaten und der Umweltinformation in das Thema Open Data ein.

Umweltinformationsgesetz

Seit Beschluss des Umweltinformationsgesetzes (UIG) 1993 haben BürgerInnen ein Recht auf Umweltinformation. Die EU-Umweltinformationsrichtlinie (2003/4/EG) sieht erhebliche Verbesserungen des Zugangs zu Umweltinformationen vor und verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die Öffentlichkeit aktiv und umfassend über die bei den informationspflichtigen Stellen vorhandenen Daten zu informieren. Diese Auskunftspflichten sollen vorrangig über elektronische Medien erfüllt werden. Österreich hat die Richtlinie mit der Novelle des UIG 2004 (BGBl. I Nr. 6/2005) in nationales Recht umgesetzt.

weitere Informationen: Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, E: sabine.enzinger@umweltbundesamt.at ; M: +43 (0)664 966 86 27

OGD Wien – Neue Datensätze inkl. Flächenwidmungs- & Bebauungsplan

Beim heutigen 6. OGD-Wien-Plattform-Treffen wurden u.a. die 33 neuen Datensätze der Phase 6 vorgestellt. Darunter befinden sich sowohl statistische Daten zur Bevölkerungsaufteilung nach Geburtsgebiet (App-Idee: “Tiroler Grätzl in Wien” 🙂 ), Daten zu Kunstwerken im öffentlichen Raum, Standorte der Hundekotsackerlspender (App-Idee “Where´s my sackerl für my gackerl” 🙂 ) als auch Infos zu Verkehr wie zB U-Bahn- oder Straßenbahnlinienpläne. Alle Datensätze sind ab 29.6. auf http://data.wien.gv.at abrufbar.

Zwei besondere Highlights sind diesmal finde ich auch dabei:

  1. 1. das RBW (räumliche Bezugssystem Wien), welches Adressen; x/y-Koordinaten, Knotenkoordinaten, Straßennetz (Straßenart), Straßencode etc – im Summe über 11.000 Objekte enthält. Adress-Services basierend darauf sollen noch heuer in Phase 7 oder 8 folgen.
  2. 2. der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, der über den WMTS-Server der Stadt Wien direkt abgerufen werden kann. Nachfolgend ein Beispieldarstellung mit dem WordPress-Plugin MapsMarker.com
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Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Stadt Wien

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Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Stadt Wien 48.216038, 16.378984 (Directions)

Um diesen Plan mit dem Plugin MapsMarker.com anzuzeigen, sind folgende Plugineinstellungen unter Settings / Basemaps beim Punkt “Benutzerdefinierte Basiskare” erforderlich:

tileURL: http://maps.wien.gv.at/wmts/flwbplmzk/rot/google3857/{z}/{y}/{x}.jpeg
Quellenangabe: Map: City of Vienna (<a href=”http://data.wien.gv.at” target=”_blank”>data.wien.gv.at</a>)
Minimale Zoomstufe: 1
Maximale Zoomstufe: 19
Unterstützung für Subdomains: ja
Subdomain Namen: “maps”, “maps1”, “maps2”, “maps3”

Anschließend noch die Checkbox “Benutzerdefinierte Basiskarte” beim Punkt “Verfügbare Basiskarten in der Kontrollbox” aktivieren und speichern. Danach kann die Karte bei der Erstellung neuer Marker/Ebenen ausgewählt werden.

Die Videoaufzeichnung des Plattformtreffens wird in den nächsten Tagen ebenfalls auf data.wien.gv.at verfügbar sein – abschließend noch eine Twitter-Nachlese (Hashtag #ogdwien):