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Dänemark stellt Register als Open Data zur Verfügung

Firmenbuch, Grundbuch, Gebäude- und Wohnregister, geographische Kataster, Höhenmodelle, Verwaltungsgrenzen und andere öffentliche Register werden in Dänemark künftig als Open Data zur Verfügung gestellt.

Die dänische Regierung erwartet sich dadurch nicht nur Einsparungen von $45 Millionen pro Jahr, sondern auch Wertschöpfungen in der Höhe von $87 Millionen pro Jahr durch den privaten Sektor.

Ein Vorbild auch für Österreich?

denmarkDenmark’s open data initiative estimated to save government over $45 million per year and generate returns of $87 million for the private sector
[…]

The Finance Minister of Denmark has just announced that from January 1, 2013, individuals, public authorities and private businesses will have free access to retrieve and use what in Denmark is callled basic data. Basic data is fundamental information that is used by government for day to day adminstration.  It included data about people, companies, addresses, land/properties and administrative geographic data, such as administrative and electoral boundaries.   (Personal data that is included in basic data is protected by the Act on Processing of Personal Data).

Basic data falls into nine databases called registers; business registers, the Danish cadastre, the Danish Building and Dwelling Register, Danish administrative and geographical boundaries, a Danish elevation model as well the Danish place name register.  Governments use basic data for collecting land tax, paying social benefits, planning climate change adaptation, emergency services, and other day to day administration.

Reducing government administration costs

It is estimated that by making basic data open and freely accessible, government administration will be improved.  In particular the cost of buying data from other government organizations will be reduced.  It is estimated that this could save Danish governments DKK 260 million ($45 milllion) per year from 2020.

Contributing to the economy

It is also expected to benefit the private sector, by reducing red tape, reducing the cost of acquiring data from governments, improving publice services, and creating opportunities for wealth creation from new digital products and services.  By eliminating redundant information (often the same information has to be submitted by businesses to the public sector several times over) and making data freely available to businesses could save Danish businesses up to DKK 0.5 billion ($87 million).  It is expected that real estate, insurance, finance, and tele-communications and geospatial  companies in particular will directly from open basic data.

Who pays for capturing and maintaining basic data ?

Financing basic data acquisiton and maintenance will be reorganised so that governments contribute to basic data acquisition and maintenance through their ministries’ appropriations, or block grants in the case of municiplities.

The process of managing basic data is being centralized to make it more efficient,

  • Basic data in all nine registers will be harmonised and converted to interoperable formats.
  • More information will be added to the basic data registers to better support public administration processes.
  • A common IT infrastructure will created.  Basic data will be distributed by a single entity, called the Data Distributor.

Quelle: http://geospatial.blogs.com/geospatial/2012/10/denmarks-open-data-initiative-estimated-to-save-government-over-45-million-per-year-and-generate-ret.html / via @RudolfLegat

Gesucht: Konzepte für Smart City Apps

Am XII. OGD-Plattformtreffen wurde u.a. auch bekanntgegeben, auch die Stadt Wien am EU-Projekt SeamlessCities teilnimmt. Interessierte Entwicklerinnen und Entwickler können sich ab sofort für das App Developer Camp in Nürnberg bewerben – das erfolgversprechensten Konzept wird mit einem Auftrag zur Umsetzung in der Höhe von EUR 20.000 prämiert.

seamless-header

Entwickelst du Apps? Möchtest du eine Smart City App entwickeln?
Hast du Lust neue Features zur Aufwertung deiner Apps kennenzulernen?

Deine Antwort auf diese Fragen ist JA? Dann bewirb dich jetzt für das SeamlessCities App Entwickler Camp in Nürnberg!

Das App Camp ist deine Chance, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Die zwei vielversprechendsten Konzepte werden mit Aufträgen zur Umsetzung des Konzepts im Wert von je EUR 20.000 prämiert.

Entscheide dich für eine von zwei Kategorien, beide mit dem Ziel unsere europäischen Partnerstädte – Nürnberg und Wien – smarter zu machen:

  • Erlebnis Nürnberg – Shopping und mehr!
  • Erkunde Wien – Smart, barrierefrei und grün!

In Workshops lernst du, wie du nahtlose Lokalisierungstechnologien und Erdbeobachtungsdaten in Apps integrieren kannst. Kenntnisse über die Integration dieser Daten sind aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am App Camp. Außerdem bekommst du Zugang zu Entwicklungsinfrastrukturen und Testumgebungen.

16 Entwickler werden von 7.-10. Februar 2014 nach Nürnberg eingeladen.
Alles was du mitbringen musst ist dein Laptop und die Motivation zu gewinnen.
Die Kosten für Anreise und Unterbringung mit Vollpension, Transferfahrten und Rahmenprogramm – übernehmen wir.

Bewirb dich jetzt! Eine Bewerbung ist alleine oder zu zweit als Team möglich. Die Registrierung läuft von 26. September bis 17. November 2013 unter www.seamlesscities.app-camp.eu.

NGO für Informationsfreiheit in Österreich gegründet

tg_logoAm 28. September, dem „Right to Know“-Day, wird aus der österreichischen Transparenzinitiative offiziell eine NGO, die sich als Watchdog für Informationsfreiheit sieht.

Seit fast einem Jahr wird in Österreich bereits über Transparenz diskutiert, unter anderem dank der Initiative transparenzgesetz.at. Doch die Zeit gilt für die Aktivisten als „verlorene Zeit“, denn in dem Jahr kam es zu keinem Gesetz, das Bürgern ein umfassendes Recht auf Information und Einsicht in die Akten der Verwaltung ermöglicht. Es gibt keine Veröffentlichungspflicht für Behörden und es gibt keinen Informationsbeauftragten (Chief Information Officer). Genau dies fordert die Initiative transparenzgesetz.at rund um Josef Barth aber, zuletzt bei einem offiziellen Pressegespräch in Wien.

Vollständigen Artikel auf futurezone.at anzeigen

Wann startet Statistik Austria mit OpenData?

Gastbeitrag von Thomas Turcis mit Infos zu seiner Anfrage bei der Statistik Austria zu deren Open Data-Plänen:

statistik

Österreich ist in Sachen OpenData ganz vorne mit dabei. Aber warum machen die Statistikbehörden dabei nicht mit?

Viele Bundesländer, einige Städte und Gemeinden haben bereits ein eigenes OpenData-Portal oder stellen ihre Daten auf data.gv.at bereit. Der größte Datenhalter, die Statistik Austria, nimmt derzeit nicht daran teil. Warum ist das so?

Vor einem Jahr hat der Generaldirektor von Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, in einem Interview erklärt, dass „wir [daran] arbeiten, ein ausgewähltes Set von Datensätzen zu erstellen, das dann allen Anforderungen von Open Data vollständig genügen und der Community zur Verfügung stehen wird. Es ist auch geplant, dieses Angebot regelmäßig zu erweitern. Ebenso wird sichergestellt sein, dass sich die Datensätze – es wird sich wohl überwiegend um Zeitreihen handeln – automatisiert aktualisieren.“

Bisher ist nichts geschehen. Statistik Austria hat weder ein eigenes OpenData-Portal noch steuert es irgendwelche Datensätze auf data.gv.at bei. Letzten Monat habe ich daher bei der Bundesanstalt Statistik Österreich nachgefragt wie weit der Stand der Umsetzung ist. Eine ausführliche Antwort habe ich bekommen. Gleich vorweg: Alles wird gut (hoffentlich).

Statistik Austria habe in der Vergangenheit bereits überprüft, ob sie Daten auf data.gv.at besteuern könne. Allerdings waren ihre vorhandenen Datenfiles nicht maschinenlesbar und (was ein größeres Problem darstellte) ihr bisher genutztes Lizenzmodell nicht Creative Commons-kompatibel. Somit wurde entschieden sich nicht auf der OpenData Plattform zu beteiligen.

Es tut sich allerdings etwas unter der Haube: „In der Folge und nach internen Diskussionen wurde entschieden, eine eigene OpenData Web-Plattform zur Verfügung stellen, die ausgewählte Datensätze von Statistik Austria beinhalten wird. Diese werden dann als CSV-Files als maschinenlesbare Daten zur Verfügung stehen und auch explizit der CC Lizenz entsprechen.“ und „Im Herbst erfolgt dann neben der technischen Umsetzung auch die interne Diskussion über  die inhaltliche  Befüllung (welche Datensätze).  Somit denke ich, dass wir (bei allen Unwägbarkeiten) im ersten Quartal 2014  mit einer Inbetriebnahme dieser Plattform rechnen können.“

Die gute Nachricht: OpenData wird kommen.

Es wird allerdings eine eigene Plattform geben, die vor einem Jahr noch abgelehnt wurde. Und eine CC-Lizenz scheint nun doch möglich zu sein.

reposted from http://thomas.tursics.de/2013/09/wann_startet_statistik_austria_mit_opendata/

Up Down Vienna – Aufzugsstörungs-App für Wien

“Gut Ding braucht Weile”

Vor mehr als 3 Jahren wurde am BarCamp Vienna 2010 darüber diskutiert, ob nicht auch Wien eine App wie UpDownNYC in New York (nicht mehr online) brauchen könnte. Diese sollte die Störungen der öffentlichen Aufzüge anzeigen, damit auf Aufzüge angewiesene Personen ihre Routen durch Wien besser planen können.

Um aufzuzeigen, dass diese Daten als Open Data bereitgestellt hier einen wesentlichen Mehrwert bieten könnten, habe ich das Projekt “ubahnaufzug.at – 24 Stunden Mobilität durch Open Data” (Archiv-Ansicht anzeigen) gestartet, an dem von folgenden Personen mitgearbeitet haben:

Ergebnis war eine Webplattform basierend auf http://markaspot.de/, auf der Bürger defekte Aufzüge melden konnten. Nachfolgend das Video, welches wir in diesem Zusammenhang produzierten:

Nach mehr als 3 Jahren ist es nun soweit, dass diese Daten direkt von den Wiener Linien als Open Data zur Verfügung gestellt werden.

Sindre Wimberger und Nico Grienauer haben nun – gemeinsam mit BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben – die WebApp Up Down Vienna erstellt, welche seit kurzem unter http://www.updownvienna.com/ verfügbar ist.

Ziel der App ist es, eine ortsunabhängige Information über Aufzugsstörungen bzw. Wartungen der Wiener Linien zu bekommen. Besonders Augenmerk wurde bei der Umsetzung auf die mobile Darstellung, einfache Bedienung, die leichte Erfassbarkeit der Inhalte sowie Hilfestellungen durch Icons gelegt. Für mobilitätseingeschränkte Menschen sind diese Informationen besonders im Vorfeld einer Fahrt notwendig, um diese planen zu können.

Vorteile der webbasierenden Anwendung sind, dass diese unabhängig vom Betriebssystem genutzt werden kann, ohne diese installieren zu müssen.

Video zur App:

Screenshot:

updownvienna-iphone

Somit kann das Projekt ubahnaufzug.at nun offiziell als abgeschlossen betrachtet werden

(@Projektteam: die Abschlußfeier sollten wir allerdings doch noch nachholen 😉 )