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Beiträge zum Thema ‘Ozon’

Berlin startet Opendata-Portal & App aus Wien folgt umgehend ;-)

Seit 14. September hat nun auch Berlin ein eigenes Datenportal, das unter http://daten.berlin.de/ erreichbar ist. Zum Start wurden 18 maschinenlesbare Datensätze aus den Kategorien

  • Arbeitsmarkt,
  • Bildung,
  • Demographie,
  • Geographie und Stadtplanung,
  • Umwelt und Klima,
  • Ver- und Entsorgung,
  • Wahlen und
  • Wirtschaft

veröffentlicht. Viele dieser Datensätze werden wie auf data.wien.gv.at unter Creative Commons-Lizenzen angeboten, jedoch nicht ausschließlich. Ausführliche Berichte zu den Hintergründen des Datenportals sind im Opendataberlin Blog zu finden.

Natürlich hofft auch die Stadt Berlin durch das zur Verfügung stellen von maschinenlesbaren Daten, dass interessante und nützliche Applikationen daraus entstehen werden. Wie auch auf data.wien.gv.at/apps gibt es auf der Webseite des Berliner Datenkataloges einen Bereich Anwendungen, wo diese künftig vorgestellt werden.

Hoffentlich in den nächsten Tagen dort zu finden sein wird die Ozon-App-Adaption für Berlin von Sindre Wimberger, der für Österreich die Applikation ozon-info.at programmiert hat. Diese App basiert auf Daten des österreichischen Umweltbundesamtes und zeigt den Ozonwert der nächstgelegenen Messstation an.

Im Datenkatalog der Stadt Berlin werden auch Luftgütemesswerte veröffentlicht – allerdings nicht in der Granularität wie in Österreich, sondern für Berlin gesamt. Nichts desto trotz hat Sindre Wimberger seine App für Berlin adaptiert. Diese ist ab sofort unter http://ozon.sonar1.mobi/berlin abrufbar und zeigt den letzt verfügbaren Ozonmesswert für gesamt Berlin:

Eine große Herausforderung der nächsten Wochen und Monate wird für die Initiatoren sicher darin liegen, die Landesbehörden und Senatsverwaltungen davon zu überzeugen, nachhaltig Daten in der gewünschten Form an den Datenkatalog zu liefern – die Erfolgschancen dafür stehen dank einer engagierten Community wie dem Open Data Network oder der Aktionsplattform D2B1 meiner Meinung nach jedenfalls sehr gut.

In diesem Sinne hoffe ich, dass auch die Berliner Ozon-App dazu beitragen kann, die Potentiale der OpenData Initiative für die Stadt Berlin leicht verständlich zu machen und die Initiative vorwärts zu bringen.

ozon-info.at – Ozon-Warnung am Smartphone

Gratis-App von Umweltbundesamt, echonet und open3.at

(Wien, 15 Juni 2011) Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr einer hohen Ozonbelastung. BesitzerInnen von Smartphones können sich ab sofort über den stundengenauen Ozonwert in ihrer Nähe informieren und sich bei Überschreitung der Schwellenwerte warnen lassen. Die neue Open Data Anwendung wurde von echonet und open3.at entwickelt. Die Ozondaten stellt das Umweltbundesamt zur Verfügung. Im Rahmen der Open Government Data Konferenz am 16. Juni in Wien wird die neue App vorgestellt. Sie ist ab sofort kostenfrei erhältlich und lässt sich auf den Smartphones sämtlicher Hersteller installieren. „Die neue Applikation ist unser Beitrag zu einer zeitgemäßen, innovativen Umweltinformation. Damit folgen wir den Prinzipien des Open Government“, erklärt Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt.

Die Anwendung funktioniert in jedem modernen Browser und Smartphone (Android, iPhone, Blackberry, Opera Mobile, Palm Web OS und Fennec) und kann unter www.ozon-info.at aufgerufen werden.

Ozondaten

Die stündlich aktualisierten Ozonmesswerte für ganz Österreich werden von den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt. In Österreich werden als Grundlage für eine umfassende Information der Bevölkerung gegenwärtig über 100 Ozonmessstellen betrieben.

Zum Schutz der Bevölkerung vor überhöhten Ozonbelastungen sind im Ozongesetz eine Informations- und eine Alarmschwelle festgesetzt. Werden diese überschritten, ist darüber über die Medien zu informieren. Die Informationsschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 180 µg/m³, die Alarmschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 µg/m³ erreicht. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit legt das Ozongesetz darüber hinaus auch einen Zielwert fest. Dieser ist als höchster Achtstundenmittelwert eines Tages festgelegt. Er beträgt 120 µg/m³ und darf an nicht mehr als 25 Tagen pro Jahr, gemittelt über drei Jahre, überschritten werden.

Ozonbelastung

Eine hohe Ozonbelastung betrifft vor allem Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke. Kurzzeitig erhöhte Werte können Kopfschmerzen, brennende Augen, Atemwegsbeschwerden oder Asthmaanfälle auslösen und die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken. Wird die Informationsschwelle überschritten, sind ein Spaziergang, Baden oder ein Picknick auch für empfindliche Personen unbedenklich. Steigen die Ozonwerte jedoch weiter und erreichen die Alarmschwelle, sollten ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, vor allem zu Mittag und am frühen Nachmittag, vermieden werden.

weitere Informationen:
Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt,
Tel.: +43-(0)664 50013 5488; E-Mail: sabine.enzinger@umweltbundesamt.at

Link zu den Rohdaten der Ozonmesswerte:
http://luft.umweltbundesamt.at/pub/ozonbericht/aktuell.json