Open Innovation in der öffentlichen Verwaltung

Open Innovation funktioniert auch in der öffentlichen Verwaltung. Folien zum inspirierenden Vortrag von Frank Piller (@masscustom, http://mass-customization.de/) auf dem Kongress Effizienter Staat am 15 Mai 2013 in Berlin.

Diskussionsabend “Wien wird transparent”

Klaus Werner-Lobo lädt ein, mit Daniel Lentfer am Dienstag, dem 14. Mai im Rathaus das Hamburger Transparenzgesetz zu diskutieren:

Das Amtsgeheimnis hat ausgedient. Wir wollen Informationsfreiheit statt obrigkeitsstaatlicher Geheimniskrämerei. Für Offenheit und Beteiligung – gegen Korruption.

Daniel Lentfer (Mehr Demokratie e.V.) präsentiert das Hamburger Transparenzgesetz.

Anschließend Kamingespräch:

Moderation: Lisa Mayr (Der Standard)

Dienstag, 14. Mai 2013, um 18 Uhr
Rathaus, Top 24 (Arkadenhof, Erdgeschoß, Eingang Liechtenfelsgasse)

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Rathaus, Top 24 (Arkadenhof, Erdgeschoß, Eingang Liechtenfelsgasse)

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Rathaus, Top 24 (Arkadenhof, Erdgeschoß, Eingang Liechtenfelsgasse) 48.210072, 16.357091

Facebook-Eventseite: https://www.facebook.com/events/647205321959679/?fref=ts

Quelle: Grüne.at

3 Jahre OGD in Österreich

Die Open Government Data (OGD) Bewegung in Österreich hat im April 2013 ihren drei jährigen Geburtstag gefeiert. Wir konnten zu einem kleinen Geburtstagsfest in den Sektor 5 einladen. Als Gast beehrte uns, wie schon bei dem ersten Treffen vor drei Jahren, Rufus Pollock von der Open Knowledge Foundation Central. Wir haben uns mit der Geschichte der OGD Bewegung in Österreich beschäftigt und die Spuren der ersten Treffen und die damaligen Forderungen und Hoffnungen ausgegraben.

Um zu bewerten wo wir heute stehen, müssen wir unsere eigene Geschichte kennen. Deshalb haben Peter Parycek und Bernhard Krabina eine Präsentation über die Ereignisse der vergangenen drei Jahre erstellt. Diese Präsentation ist jetzt auf Slideshare zu finden und wurde von uns auch in einer übersichtlichen Timeline aufbereitet. Falls ihr in dieser Timeline Ereignisse vermisst, bitte lasst es uns in den Kommentaren wissen:

timeline

Besonders spannend war die Diskussion mit Rufus über die nächsten Ziele und Visionen der Open-Bewegung in Österreich. Wie schaffen wir es das Thema Open Data, Open Government und Open Knowledge fester in Bevölkerung, Politik und Wirtschaft zu verankern? Welche Daten und Veränderungen wollen wir in den nächsten drei Jahren bekommen? Eine mögliche Zielrichtung, die Bernhard Krabina in der Präsentation skizzierte, wäre es Open Government Data aufzuspalten in Open Data, also das Prinzip auch außerhalb öffentlicher Einrichtungen und steuerfinanzierter Datenbestände anzuwenden, und Open Government, also über das zur Verfügung stellen von Daten hinaus zu gehen und durch neue partizipative Schnittstellen die Bürger_innen auch in Entscheidungsprozesse des Staates mit einzubeziehen und staatliches Handeln nachvollziehbarer zu machen.

Welche Visionen habt ihr für die Open-Bewegung in Österreich?

reposted from http://okfn.at/2013/05/02/3-jahre-ogd-in-osterreich/

 

Der ökonomische Mehrwert von Open Data

Über den ökonomischen Mehrwert, der durch Open Data geschaffen werden soll, wird viel diskutiert. Die EU-Kommission erwartet sich beispielswiese durch die Öffnung von Verwaltungsdaten einen Wachstumsschub von 40 Milliarden Euro jährlich für die EU-Wirtschaft.

Der kanadische Open Data-Evangelist David Eaves (Twitter: @daeaves) hat hierzu nun einen Blogartikel veröffentlicht, in dem er das ökonomische Potential – besonders durch kumulative Einsparungen – aufzeigt. Nachfolgend ein paar Auszüge des meiner Meinung nach sehr lesenswerten Beitrags:

The Value of Open Data – Don’t Measure Growth, Measure Destruction

[...]

Several years ago I blogged about how FOIed…data that should have been open helped find $3.2B in evaded tax revenues channeled through illegal charities. It’s just that this is probably not where the wins will initially take place. This is in part because most data for which there was likely to be an obvious and large economic impact (eg spawning a big company or saving a government millions) will have already been analyzed or sold by governments before the open data movement came along. [...] So my point is, that a great deal of the (again) obvious low hanging fruit has probably been picked long before the open data movement showed up, because governments – or companies – were willing to invest some modest amounts to create the benefits that picking those fruit would yield.

[...]

And that is my main point: The real impact of open data will likely not be in the economic wealth it generates, but rather in its destructive power. I think the real impact of open data is going to be in the value it destroys and so in the capital it frees up to do other things. Much like Red Hat is fraction of the size of Microsoft, Open Data is going to enable new players to disrupt established data players.

What do I mean by this? Take SeeClickFix. Here is a company that, leveraging the Open311 standard, is able to provide many cities with a 311 solution that works pretty much out of the box. 20 years ago, this was a $10 million+ problem for a major city to solve, and wasn’t even something a small city could consider adopting – it was just prohibitively expensive. Today, SeeClickFix takes what was a 7 or 8 digit problem, and makes it a 5 or 6 digit problem.

[...]

For example, when you look at the work that Michael Flowers is doing in NYC, his analytics team is going to transform New York City’s budget. They aren’t finding $30 million dollars in operational savings, but they are generating a steady stream of very solid 6 to low 7 digit savings, project after project. (this is to say nothing of the lives they help save with their work on ambulances and fire safety inspections). Cumulatively  over time, these savings are going to add up to a lot. But there probably isn’t going to be a big bang. Rather, we are getting into the long tail of savings. Lots and lots of small stuff… that is going to add up to a very big number, while no one is looking.

[...]

Don’t look for the big bang, and don’t measure the growth in spending or new jobs. Rather let’s try to measure the destruction and cumulative impact of a thousand tiny wins. Cause that is where I think we’ll see it most.

Quelle: http://eaves.ca/2013/04/25/the-value-of-open-data-dont-measure-growth-measure-destruction/

Diskussion mit der Informationsbeauftragten des Transparenz-Vorzeigelandes Slowenien

Terminaviso
Transparenzgesetz.at – Vortrag und Diskussion
mit der Informationsbeauftragten von Slowenien: Natasa Pirc Musar
“Die Informationsbeauftrage als Schlüssel zu Transparenz in Politik und Verwaltung”
Vorzeigeland Slowenien: Wie eine ehemalige Journalistin als Informationsbeauftragte die Rechte der Bürger durchsetzt
Diskussion mit Natasa Pirc Musar und Transparenzgesetz.at  
Sie wurde vom Präsidenten vorgeschlagen, vom Parlament gewählt und ist nur dem Verfassungsgerichtshof verantwortlich: Seit fast 10 Jahren kontrolliert die ehemalige TV-Journalistin Natasa Pirc Musar als Beauftragte für Informationsfreiheit und Datenschutz, ob staatliche Behörden auch alle Dokumente offenlegen, auf die die Bürger ein Recht haben. 
In Wien erklärt sie, warum es gar nicht so viele Probleme gibt, wie Politik und Verwaltung das oft behaupten, und warum auch Österreich das Rad diesbezüglich nicht neu erfinden muss.

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Schauflergasse 2, 1010 Wien

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  • Aufrichtigkeit, Freimut, Unparteilichkeit, Aufgeschlossenheit, Transparenz, Risikobereitschaft, Ehrl — vav
  • Lassen wir mal oft diskutierten Konzepte wie open government oder open source… — Peter
  • Da bin ich mal gespannt, was da rauskommt: Da bleibt nur zu… — Lelala