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WU-Praxisdialog “Organizing the Open” am 15.1.

wu-logoPraxisdialog des Institutes für Organization Studies, des Forschungsinstituts Urban Management & Governance sowie der SBWL Public Management der WU Wien in Kooperation mit der Österreichischen Vereinigung für Organisation und Management (ÖVO)

15. Jänner 2014, 16h
Campus der WU Wien, Gebäude TC, 5. Stock, Raum 5.13; 1020 Wien Welthandelsplatz 1 (zur Anreise siehe http://www.wu.ac.at/campus)

Panel:

  • OSenR Dipl.-Ing. Johann Mittheisz, CIO und Open-Data-Beauftragter der Stadt Wien
  • Mag. (FH) Robert Harm, Gründer von open3 – Verein zur Förderung von openSociety, openGovernment und openData
  • Prof. Dr. Martin Kornberger, Department of Organization, Copenhagen Business School; Gastprofessor am Forschungsinstitut für Urban Management & Governance der WU Wien

Moderation:

  • Univ.-Prof. Dr. Renate Meyer, Vorständin des Instituts für Organization Studies und Co-Leiterin des Forschungsinstituts für Urban Management & Governance der WU Wien

Zunehmend sehen sich Organisationen mit der Erwartungshaltung verschiedener Anspruchsgruppen konfrontiert, sich zu öffnen. Im Falle öffentlicher Organisationen reagieren Politik und Verwaltung mit der schrittweisen Öffnung (‚Open Government‘) einerseits auf wachsende Transparenzerwartungen, auf der anderen Seite sollen dadurch neue Möglichkeiten der Partizipation und Eigeninitiative von Bürgerinnen und Bürgern angestoßen werden. Durch die Bereitstellung öffentlicher Daten (‚Open Data‘) sollen aber nicht nur Bürgerinnen und Bürgern aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen, sondern auch Unternehmen in die Wertschöpfungskette öffentlicher Leistungserstellung integriert werden. Die Organisationöffnung bietet somit zahlreiche Chancen und Möglichkeiten, Innovations- und Kooperationspotenziale auszuschöpfen. Gleichzeitig stellen sich neben technologischen auch sehr grundsätzliche Fragen, welche Folgen eine Öffnung für Organisationen mit sich bringt und wie damit umgegangen werden soll. Durch die Miteinbeziehung externer Stakeholder wird die Organisation verstärkt von diesen abhängig und daher auch ‚verwundbarer‘. Wie kann etwa die Leistungsqualität von Apps sichergestellt werden, die auf öffentlich verfügbare Daten zurückgreifen und deren Entwicklerinnen und Entwickler sich auch darauf berufen, dass die Datengrundlage daher verbürgtermaßen zuverlässig ist? Dem unzweifelhaften Nutzen der Öffnung stehen damit auch neue Risiken gegenüber, was insbesondere Fragen hinsichtlich Accountability und Haftung aufwirft.

Im Rahmen des Praxisdialoges sollen die Sicht der Verwaltung und der Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen beleuchtet und um die Perspektive der Forschung ergänzt werden. Das Panel bietet im Anschluss an die Experten-Referate die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion.

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